Neuigkeiten - Nadja Paulitsch
03.05.2017
Raftingtour auf der MurRaftingtour auf der Mur
Raftingtour auf der MurRaftingtour auf der Mur

Am Samstag war es soweit: Das Therapiezentrum Eisenhut machte sich für die jährliche Raftingtour auf der Mur startklar. Sieben wassersportbegeisterte Klienten sowie eine Betreuerin stellten sich der „Mutprobe“. Einer unserer Betreuer war für die Organisation und das Bildmaterial zuständig.

Jeder Teilnehmer erhielt die notwendige Ausrüstung (Neoprenanzug, Schwimmweste und Sicherheitshelm). Anschließend wurden alle mit den Bussen zum Ausgangspunkt gebracht. Aufgrund der unsicheren Wettersituation wurde der ursprüngliche Startpunkt von Tamsweg nach Madling verlegt. Vor dem Start erhielten wir von unserem Raftingführer (Guide) eine ausführliche Einschulung. Als wichtig wurden dabei Punkte wie das richtige Verhalten im Boot, die unterschiedlichen Kommandos sowie das Verhalten in Notfällen genannt.

Bevor es losging, musste jeder von uns das Boot im Wasser umrunden, um sich mit der Wassertemperatur vertraut zu machen. Danach wagten einige einen abenteuerlichen Felsensprung in den reißenden Fluss. Gleich darauf teilte uns der Raftingführer den entsprechenden Sitzplätzen im Schlauchboot zu. Nach den ersten Paddelschlägen starteten wir zur 15 km langen Flussfahrt Richtung Stadl/Mur.

Obwohl wir alle zum ersten Mal eine solche Tour machten, lernten wir sehr schnell. Eine der ersten Gruppenübungen war es, gemeinsam stehend (Hand in Hand) am Rand des Raftingbootes im Kreis zu balancieren. Dies stellte die erste Herausforderung für unsere Bootsgemeinschaft dar. Nach einigen Kilometern eifrigem Synchronpaddeln wurden wir abrupt gestoppt: Ein an der Wasseroberfläche nicht sichtbarer Felsen war der Verursacher.

Dank des tatkräftigen Eingreifens unseres Guides konnten wir die Fahrt unbeschadet fortsetzen. Voller Begeisterung und konzentriert paddelten wir Richtung Ziel. Nach einigen Stromschnellen und diversen Manövern war die Fahrt schon zu Ende. Körperlich ausgepowert, aber mit gestärktem Selbstbewusstsein und Teamgeist erreichten wir nach zwei Stunden die vorgesehene Anlegestelle.

Zum Abschluss erhielt jeder Teilnehmer ein Zertifikat, in dem die „außerordentliche Tapferkeit auf der Welle“ bescheinigt wurde. Für uns alle war diese Tour ein positives, lustiges und nicht alltägliches Erlebnis, an das wir uns noch lange und gerne zurückerinnern werden.