Neuigkeiten - Nadja Paulitsch
03.05.2017
Raftingtour auf der MurRaftingtour auf der Mur
Raftingtour auf der MurRaftingtour auf der Mur

Am Samstag war es soweit: Das Therapiezentrum Eisenhut machte sich für die jährliche Raftingtour auf der Mur startklar. Sieben wassersportbegeisterte Klienten sowie eine Betreuerin stellten sich der „Mutprobe“. Einer unserer Betreuer war für die Organisation und das Bildmaterial zuständig.

Jeder Teilnehmer erhielt die notwendige Ausrüstung (Neoprenanzug, Schwimmweste und Sicherheitshelm). Anschließend wurden alle mit den Bussen zum Ausgangspunkt gebracht. Aufgrund der unsicheren Wettersituation wurde der ursprüngliche Startpunkt von Tamsweg nach Madling verlegt. Vor dem Start erhielten wir von unserem Raftingführer (Guide) eine ausführliche Einschulung. Als wichtig wurden dabei Punkte wie das richtige Verhalten im Boot, die unterschiedlichen Kommandos sowie das Verhalten in Notfällen genannt.

Bevor es losging, musste jeder von uns das Boot im Wasser umrunden, um sich mit der Wassertemperatur vertraut zu machen. Danach wagten einige einen abenteuerlichen Felsensprung in den reißenden Fluss. Gleich darauf teilte uns der Raftingführer den entsprechenden Sitzplätzen im Schlauchboot zu. Nach den ersten Paddelschlägen starteten wir zur 15 km langen Flussfahrt Richtung Stadl/Mur.

Obwohl wir alle zum ersten Mal eine solche Tour machten, lernten wir sehr schnell. Eine der ersten Gruppenübungen war es, gemeinsam stehend (Hand in Hand) am Rand des Raftingbootes im Kreis zu balancieren. Dies stellte die erste Herausforderung für unsere Bootsgemeinschaft dar. Nach einigen Kilometern eifrigem Synchronpaddeln wurden wir abrupt gestoppt: Ein an der Wasseroberfläche nicht sichtbarer Felsen war der Verursacher.

Dank des tatkräftigen Eingreifens unseres Guides konnten wir die Fahrt unbeschadet fortsetzen. Voller Begeisterung und konzentriert paddelten wir Richtung Ziel. Nach einigen Stromschnellen und diversen Manövern war die Fahrt schon zu Ende. Körperlich ausgepowert, aber mit gestärktem Selbstbewusstsein und Teamgeist erreichten wir nach zwei Stunden die vorgesehene Anlegestelle.

Zum Abschluss erhielt jeder Teilnehmer ein Zertifikat, in dem die „außerordentliche Tapferkeit auf der Welle“ bescheinigt wurde. Für uns alle war diese Tour ein positives, lustiges und nicht alltägliches Erlebnis, an das wir uns noch lange und gerne zurückerinnern werden.

Neuigkeiten - Michaela Muschet
06.10.2016
Therapeutisches ReitenTherapeutisches ReitenTherapeutisches ReitenTherapeutisches Reiten
Therapeutisches ReitenTherapeutisches ReitenTherapeutisches ReitenTherapeutisches Reiten

Ein bekanntes Sprichwort attestiert dem Rücken der Pferde das Glück der Erde. Um diesem Leitspruch nachzugehen, fuhr ich mit einigen Klienten des Therapiezentrums Saualpe der Agi- Sozialpädagogik zum Islandpferdehof Leitner nach Gallizien.

Tiere können als therapeutisches Mittel in nahezu allen Altersklassen und bei Erkrankungen unterschiedlichster Herkunft und Ausprägung erfolgreich eingesetzt werden. Bei der Therapie mit Pferden können unterschiedliche Schwerpunkte und Ziele gesetzt werden. Insgesamt werden sowohl körperliche als auch psychische und soziale Fertigkeiten trainiert bzw. aktiviert.

Im Therapiezentrum Saualpe konnten wir bereits zweimal das umfassende Angebot des besagten Islandpferdehofes in Anspruch nehmen. Die Rasse der Islandpferde gilt als besonders ruhig und geduldig und eignet sich deshalb auch vortrefflich für Anfänger. Unseren Projekttag starteten wir mit einem „Willkommenskaffee“ und einer kurzen Vorstellung. Danach wurden die Pferde aus ihren Boxen geführt und jeweils einem Klienten zugeteilt. Vor dem Satteln mussten die Pferde gestriegelt und gebürstet werden. Diese Maßnahme dient nicht nur zur Reinigung der Pferde um Druck- oder Reibestellen durch den Sattel zu vermeiden, sondern ist auch ein wichtiger Bestandteil um eine Beziehung zwischen Reiter und Pferd herzustellen. Unsere Klienten widmeten sich dieser Aufgabe mit besonderer Hingabe und sehr viel Gespür. Mit Unterstützung der Reitlehrerin wurden die Pferde gesattelt und aufgezäumt. Den verbleibenden Vormittag verbrachten wir in der Reitbahn, um die grundlegenden Techniken zum Lenken, Antreiben und natürlich Anhalten der Pferde zu erlernen oder aufzufrischen.

Nach dem Mittagessen, sowohl für Reiter als auch für Ross, unternahmen wir einen langen Ausritt in die wunderschöne umliegende Landschaft. Über Stock und Stein, durch Wald und Wiesen konnten die Klienten des Therapiezentrums Saualpe das zuvor Gelernte und vor allem ihr Gleichgewicht unter Beweis stellen. In Schritt, Trab und teilweise Galopp absolvierten wir einige Kilometer und die Zeit verging wie im Fluge. Bei der Rückkehr versorgte jeder Klient sein Pferd und nach einer kleinen Stärkung für uns traten wir wieder die Heimreise an.

Sowohl für die Klienten als auch für mich waren dies ganz besondere Ausflüge und mit Sicherheit nicht die letzten. Denn das Glück der Erde, liegt bekanntlich auf dem Rücken der Pferde.

Neuigkeiten - Ernst Arbeitstein
19.07.2016
Tagesausflug nach PortorozTagesausflug nach Portoroz
Tagesausflug nach PortorozTagesausflug nach Portoroz

Am Vorabend des Ausfluges haben die Klienten, die mitgefahren sind erfahren, dass am besagten Wochenende ein Harley-Davidson-Treffen in Portoroz stattfindet. Unsere Klienten waren ziemlich aufgeregt und haben sich schon auf die coolen Bikes gefreut um einige Fotos zu schießen. Als Betreuungsperson habe ich dann sofort im Internet wegen Parkmöglichkeiten außerhalb von Portoroz recherchiert, da es sicher eine Parksperre geben würde. Es war schließlich aber kein Problem, denn es war der letzte Tag dieser Veranstaltung und ich vermutete, dass die meisten Biker am Sonntag sicher schon bei der Rückfahrt waren.

Am Sonntag um 07:00 ging es dann vom Therapiezentrum Saualpe los. Alle waren schon gespannt wie es in Portoroz sein wird. Den ersten Halt haben wir am Loiblpass gemacht. Kaffeepause und Shopping im Duty-Free-Shop durften natürlich nicht fehlen.

Weiter ging es Richtung Meer. Ungefähr eine halbe Stunde vor Portoroz kamen uns -wie vermutet- die ersten Gruppen von Harley Fahrern entgegen. Auf Wunsch der Klienten habe ich die Fenster beim Auto runtergelassen, um den „coolen Spruch“ der Bikes besser zu hören. Es war wirklich sehr beeindruckend so viele Harleys auf einmal vorbeifahren zu sehen. Alle waren schwer begeistert.  Bald darauf sahen wir dann das Meer, als wir beim Hafen von Koper, mit seinen großen Kränen, vorbeifuhren, freuten sich die Klienten schon auf unsere Ankunft. In Portoroz angekommen, sind wir der Promenade entlang am Meer spaziert. Das Wetter war herrlich bei 28 Grad im Schatten.

Es waren noch genügend Harley-Fahrer vor Ort, zur Freude der Klienten. Es folgte ein ausgiebiges Fotoshooting. Dann haben wir uns ein gemütliches Kaffee am Meer gesucht, eine Pause eingelegt und Sonne getankt. Die Stimmung war ausgezeichnet. Weiter ging es Richtung Stände mit Schmuck, Lederjacken, Helmen und diversen anderen Biker- Accessoires. Einige der Herren haben sich ein paar Mitbringsel besorgt und natürlich wieder viele Harleys fotografiert.

Dann hat es leider zu regnen begonnen, was vom Zeitpunkt her gar nicht ungelegen war, denn der Hunger war schon groß und es war Zeit zum Mittagessen. Wir suchten uns ein nettes Lokal, das ich zuvor schon im Internet ausfindig machen konnte. Es hat allen ausgezeichnet geschmeckt. Nach dem Essen hat es auch aufgehört zu regnen und es war wieder schönstes Wetter. Gut gestärkt führten wir einen Spaziergang durch und haben noch in ein paar Souvenirshops reingeschaut. Alle waren sehr entspannt und gut gelaunt. Zum Schluss gab es noch als Draufgabe Eis. Ein Ausflug ans Meer ohne Eis wäre eine halbe Sache, meinte einer der Klienten. Womit er natürlich recht hat. Es war wirklich ein schöner Tag. Ein Klient meinte sogar, er sei so begeistert von Portoroz, dass er nach der Therapie sicher wieder nach Portoroz kommen würde, um dort Urlaub zu machen.

Am Heimweg nach Kärnten, waren alle geschafft vom vielen Marschieren, einige sind bereits im Auto eingeschlafen. Eine Stunde vor Klagenfurt legten wir noch eine letzte kurze Kaffeepause ein. Auf der Saualpe angekommen waren alle Teilnehmer sehr müde, haben sich nochmals für den schönen Ausflug bedankt und sind erschöpft in ihre Zimmer gegangen.

Es war für mich als Betreuer auch ein schönes Erlebnis und stellte eine Abwechslung vom Therapie-Alltag dar, zudem machte es Spaß, mit den Klienten eine tollen Tag am Meer zu verbringen.

Neuigkeiten - Siegrun Gutschi
24.05.2016
Kräuter für den AlltagKräuter für den Alltag
Kräuter für den AlltagKräuter für den Alltag

Die unterschiedlichsten Verwendungsmöglichkeiten sowie die Geschichte der Kräuter begleiten die Menschen schon sehr lange.

Im Laufe der Zeit traten sie in den Hintergrund, da sie in stressgeplagten Zeiten uns zwar ein Begriff sind, aber kaum jemand weiß, dass Kräuter wahre Schätze der Natur sind. Kräuter, in jeglicher Form angewandt, sind ein Genuss für alle Sinne. Ein Genuss, der uns in der hektischen Zeit innehalten lässt und uns „erdet“, wenn wir es zulassen.

Anwendungen, die auch in der heutigen Zeit möglich sind oder übernommene traditionelle Rezepte im täglichen Leben angewandt, sind eine Wohltat für unseren Geist, Körper und Seele.

Als ausgebildete Diplomkräuterpädagogin ist es mir ein wichtiges Anliegen, mein Wissen und meine Erfahrungen in diesem Bereich den interessierten Klienten des Therapiezentrums nahezubringen. So werden von mir immer wieder Projekte zu bestimmten Themenschwerpunkten angeboten. 

Im Zuge dessen wurde ein Projekt zum Thema „Herstellung von natürlichen Badesalzen“ durchgeführt. Mit biologischem Meersalz, vielen getrockneten Kräutern und Schraubgläsern (div. Größen) beladen, wurde ich von den interessierten Klienten erwartet. Nachdem wir über die Wirkungsweise der mitgebrachten Kräuter gesprochen hatten, begann ein konzentriertes schichtweises Einfüllen von Salz und Kräutern in die vorbereiteten Gläser. Der Wohlgeruch der Kräuter verbreitete sich im ganzen Raum. Die Klienten produzierten mit Spaß, Begeisterung und Kreativität ihr persönliches Kräuterbadesalz. Beim Zusammenstellen unterschiedlicher Kräuter wurde viel gelacht, gesprochen und experimentiert. Die Klienten konnten ihrer Kreativität in der Herstellung vieler unterschiedlicher Kräuterbadesalzvariationen freien Lauf lassen. Die fertig verschlossenen Kräuterbadesalze wurden mit bunten Stoffen und Bändern dekoriert und mit einem Etikett versehen. Die Rückmeldungen der Klienten an mich, nachdem sie das Kräuterbadesalz im Alltag verwendet hatten, sprachen für sich: „so einfach und so wohltuend… “ oder: „das mache ich zu Hause auch…“ Das große Interesse an der Herstellung weiterer selbst gemachter Kräuterprodukte für eine alltägliche Anwendung war offensichtlich. So wurde gleich an weiteren Projekten, wie zum Beispiel die Herstellung einer Kräutersalbe und eines Lippenbalsams gefeilscht. Zukünftige Termine hierfür wurden bereits fixiert.

Die Möglichkeit, meine eigene Begeisterung für Kräuter und deren Anwendung an unsere Klienten weiterzugeben, macht mir große Freude. Es ist schön zu sehen, dass die Natur wieder einen wichtigen Stellenwert im Leben von Menschen einnimmt.

Neuigkeiten - Sandra Terkl
02.03.2016
Gesellschaftsspiele  als gemeinschaftsfördernde AktivitätGesellschaftsspiele  als gemeinschaftsfördernde Aktivität
Gesellschaftsspiele  als gemeinschaftsfördernde AktivitätGesellschaftsspiele  als gemeinschaftsfördernde Aktivität

Würfeln, taktieren und vielleicht ein bisschen schummeln – Gemeinschaftsspiele sind im Therapiezentrum Eisenhut ein beliebtes Ritual und für die Klienten in jeder Hinsicht ein Gewinn. Spiele sind Ausdruck von Geselligkeit und Gemeinschaft. Um ein Gefühl des Zusammenhalts aufkommen zu lassen, muss man Zeit miteinander verbringen, denn dies  verbindet und verbündet das gemeinsame Tun beim Spiel. 

Regelmäßige Spieltermine sind mittlerweile ein fixer Bestandteil der Freizeitbeschäftigung, worauf sich die Klienten wie auch die Betreuer freuen. Nicht alle beschäftigen sich mit ein und demselben Spiel. Häufig bilden sich abends Gruppen, die jeweils etwas anderes spielen. Vor allem für jene Klienten die  neu im Therapiezentrum sind, bietet das gemeinsame Spiel eine gute Gelegenheit um – spielend – Kontakte zu knüpfen und sich besser kennenzulernen. Es kann sehr gut als Auflockerung eingesetzt werden. 

Ein Klassiker unter den Brettspielen  ist  „Mensch ärgere dich nicht“. Dieses Spiel führt häufig zu lustigen und manchmal auch aufregenden Spielabenden. Was macht nun so ein Gesellschaftsspiel so spannend und reizvoll? Abgesehen davon, dass es für einen angenehmen Zeitvertreib sorgt, fördert es den Zusammenhalt, verbindet und sorgt ebenso für die Ausbildung sozialer Kompetenzen. Zum einen ist es der Zufall, der das Spiel unberechenbar und interessant macht. Er sorgt dafür, dass ein und dasselbe Spiel jedes Mal anders abläuft. Und zum anderen steht im Spiel aktives Handeln der Mitspieler im Vordergrund. Mitspieler sein heißt, dabei zu sein und direkt am Geschehen teilzunehmen. Zudem beginnt jeder Spieler, egal ob Klient  oder Betreuer, das Spiel mit gleich guten Startbedingungen und Spielchancen. Alle im Spiel involvierten Personen sind als gleichberechtigte Partner zu sehen. 

Auch aufkommende Niedergeschlagenheit kann in einem spielerischen Miteinander in Heiterkeit verwandelt werden. Die lockere Aufheiterung führt zu Entspannung und man gewinnt Abstand zum ernsthaften Alltag. Regelmäßige Spieleabende sorgen auch für die Ausprägung sozialer Fertigkeiten. In der heutigen Gesellschaft kann soziales Verhalten als eigener Wert gesehen werden, doch nicht jeder hat dies selbstverständlich gelernt. Einem Spiel liegen oft ganz bestimmte Handlungsabläufe zugrunde, aus denen, besonders für die Gemeinschaft, verbindliche Regeln hervorgerufen werden. Die Handlungsabläufe können sich sowohl aus der Art des Spiels selbst, den Spielregeln oder aus dem Wunsch verschiedener Individuen ergeben, gemeinschaftlich zu handeln. 

Das Einhalten von Regeln, das faire Verlieren aber auch das  faire Gewinnen werden  bei Gesellschaftsspielen geprägt. Besonders Regeln, an die man sich halten muss, entsprechen den Regeln des Alltagslebens. So bildet das Spiel eine Art Übungsfeld für das Einhalten gesellschaftlicher Vorschriften.

Somit ist es wieder bewiesen – ein gutes Spiel kommt niemals außer Mode. Wenn sich alle zum Spieleabend treffen, werden Kontakte und Freundschaften noch mehr gestärkt und der Abend  bleibt meist in guter Erinnerung!

Neuigkeiten -
02.02.2016
Erweiterung der Therapieräume -  Optimierung des Therapieangebotes im Bereich Ergotherapie im Therapiezentrum EisenhutErweiterung der Therapieräume -  Optimierung des Therapieangebotes im Bereich Ergotherapie im Therapiezentrum EisenhutErweiterung der Therapieräume -  Optimierung des Therapieangebotes im Bereich Ergotherapie im Therapiezentrum Eisenhut
Erweiterung der Therapieräume -  Optimierung des Therapieangebotes im Bereich Ergotherapie im Therapiezentrum EisenhutErweiterung der Therapieräume -  Optimierung des Therapieangebotes im Bereich Ergotherapie im Therapiezentrum EisenhutErweiterung der Therapieräume -  Optimierung des Therapieangebotes im Bereich Ergotherapie im Therapiezentrum Eisenhut

Im Rahmen der Erweiterung des ergotherapeutischen Angebotes in unserer Therapieeinrichtung haben wir in gemeinsamen Projekten die  Therapieräume renoviert bzw. erweitert.

Zu den schon vorhandenen Werkstätten ist noch ein zusätzlicher Raum entstanden, in dem das Angebot der Keramik wesentlich erweitert und verbessert werden konnte.

Durch die Förderung des Hauses und das Einbringen der jeweiligen Kompetenzen unserer Klienten, ist es uns gelungen, diese Räume in relativ kurzer Zeit auf die entsprechenden Bedürfnisse unserer Einrichtung anzupassen.

Das kommt natürlich unseren Klienten, die dadurch ein breiteres Angebot für sich nutzen können zu Gute.

Darüber hinaus hatten  unsere Klienten die Möglichkeit, sich aktiv in das Projekt mit einzubringen.

Viele Hinweise, Ratschläge und Erfahrungen sowohl vom Haus als auch von unseren Klienten sind während der Arbeiten in das Vorhaben eingeflossen.

Das hat sich durchaus positiv auf die Motivation aller Beteiligten ausgewirkt.

Das Gefühl  etwas Sinnvolles für sich, aber auch für die nachfolgenden Klienten getan zu haben, war ein nicht zu unterschätzender Faktor für den Erfolg der Maßnahme.

Die Art und Weise wie ein Therapieraum gestaltet, auf welche Inhalte besonderen Wert gelegt wird bzw. wurde, war oft Gegenstand angeregter Diskussionen.

Durch den zusätzlich entstandenen Raum und die Sanierungs – bzw. Renovierungsmaßnahmen kann so die Therapiedichte erhöht und optimiert werden.

Das kommt unseren Klienten zu Gute und verbessert gleichzeitig die Arbeitsbedingungen der Therapeuten.

Neuigkeiten - Fritz Sztuparits
25.11.2015
Schritte in eine agile ZukunftSchritte in eine agile ZukunftSchritte in eine agile ZukunftSchritte in eine agile Zukunft
Schritte in eine agile ZukunftSchritte in eine agile ZukunftSchritte in eine agile ZukunftSchritte in eine agile Zukunft

Wir haben unser Therapiekonzept weiterentwickelt. Inhaltlich und optisch.  

Veränderungen in den  klinischen Krankheitsbildern und  damit auch der Bedürfnisse der Menschen, die eine Langzeittherapie  in unseren therapeutischen Einrichtungen absolvieren, haben uns bewogen, unser Therapiekonzept und unsere therapeutischen Angebote zu adaptieren, weiterzuentwickeln und zu ergänzen. 

In Hinblick auf die Behandlung von zusätzlichen psychiatrischen Erkrankungen (Komorbiditäten und Mehrfachdiagnosen) wurde der Umfang der psychiatrischen Verlaufskontrolle verdoppelt. Diese findet nun wöchentlich  unter der Leitung des Facharztes  für Psychiatrie statt. 

Daher sind wir auch in der Lage, in unseren Therapiezentren einen langsamen Entzug und die langwierige Therapie der Medikamentenabhängigkeit durchzufüren, wobei sich der Entzug über Monate hinstrecken kann.

Im Bereich der Klinischen und Gesundheitspsychologie bringen wir in unserer Genusswerkstatt Menschen wieder auf den Geschmack des Lebens. 

Der Schwerpunkt Lederarbeiten im Therapiezentrum Saualpe ergänzt das bereits umfangreiche Programm der Ergotherapie. Durch die Anwendung evidenzbasierter Assessments werden Ziele nachvollziehbar formuliert und deren Erreichung klar überprüfbar.

Als völlig neues  therapeutisches Programm wird im Therapiezentrum Eisenhut Kunsttherapie angeboten, die von einer akademisch ausgebildeten Kunsttherapeutin durchgeführt wird. Im Rahmen der Kunsttherapie gibt die Landart neue Impulse und Anregungen in der Auseinandersetzung mit sich selbst und den eigenen Themen.

In der ernährungsmedizinischen Beratung  wird eine ausführliche Anamnese erhoben und mit Hilfe moderner Methoden, wie die Messung des Körperfetts mit einem Nah-Infrarot-Gerät, individuelle Ernährungspläne erstellt.

Geplante und dosierte Maßnahmen in der Sport- und Bewegungstherapie, die individuell  abgestimmt durch unseren geprüften Sport und Trainingstherapeuten erstellt werden, sollen helfen, durch ein vielfältiges Angebot eine positive Einstellung zur Bewegung zu erlangen.

Physische, psychische und soziale Fähigkeiten werden wiederhergestellt und verbessert. 

Alle therapeutischen Programme werden im Einzel- und Gruppensetting angeboten.

Mit den inhaltlichen Veränderungen haben wir gleichzeitig das optische Erscheinungsbild unserer Broschüre neu gestaltet. Sehen Sie  sich das auf unserer Homepage an und bestellen Sie mittels Bestellformular unsere Informationsunterlagen. Diese stehen auch als Download zur Verfügung.

Neuigkeiten - Markus Ruppnig
17.08.2015
Sommersportfest 2015Sommersportfest 2015Sommersportfest 2015Sommersportfest 2015Sommersportfest 2015Sommersportfest 2015Sommersportfest 2015
Sommersportfest 2015Sommersportfest 2015Sommersportfest 2015Sommersportfest 2015Sommersportfest 2015Sommersportfest 2015Sommersportfest 2015

Das Sommersportfest der Agil-Sozialpädagogik GmbH wurde am 8. August dieses Jahres wieder an der Sport- und Freizeitanlage der Gemeinde Glödnitz ausgerichtet. Neben dem sportlichen Aspekt stand  auch das gesellige Beisammensein im Vordergrund. Der Einladung folgten die Klienten der Therapiezentren Eisenhut und Saualpe sowie deren Betreuer und Therapeuten. Ebenso waren Angehörige der Klienten eingeladen und nahmen auch am Sportangebot teil. 

Um 10 Uhr war das traditionelle Fußballspiel zwischen dem TZ Eisenhut und dem TZ Saualpe angesetzt. Besonders erfreulich war auch die Teilnahme von drei weiblichen Mitspielerinnen beim Team des TZ Eisenhut. Gespielt wurden zweimal 20 Minuten. Nach zwei spannenden aber fair geführten Halbzeiten setzte sich das Team des TZ Eisenhut mit 9:7 durch.

Im Anschluss an das Fußballspiel standen zwei weitere Turniere am Programm. Für das Boccia-Turnier meldeten sich 13 Teams zu je zwei Teilnehmern an und für das Tischtennis-Turnier konnten sich 16 Klienten begeistern. 

Beide Turniere wurden in einer Double-Elemination-Round gespielt. Das Double-Elemination-Format unterscheidet sich im Wesentlichen vom einfachen K.-o.-System (single knock-out oder single elimination), dass eine einmalige Niederlage nicht das Ausscheiden aus dem Turnier zur Folge hat. Die Teilnehmer scheiden erst nach der zweiten Niederlage aus dem Turnier aus. 

Das Boccia-Turnier konnte von einer Mixed-Paarung aus dem TZ Eisenhut gewonnen werden, das sich im Finale gegen ein weiteres Team (eine rein weibliche Paarung) knapp durchsetzen konnte. Auch die Plätze drei und vier belegten Mixed-Paarungen aus dem TZ Eisenhut.

Das Tischtennis-Turnier wurde hingegen von den Klienten des TZ Saualpe dominiert. Leider musste dieses Turnier aufgrund einer herannahenden Gewitterfront abgebrochen werden. Dieses Turnier wird neu ausgetragen.

Auch für das leibliche Wohlbefinden wurde gesorgt. Die Köche beider Therapiezentren sorgten mit Gegrilltem, Salaten, Saucen, Kaffee und Kuchen für kulinarische Glanzpunkte und verwöhnten so die Gäste. 

Ein Dank gehört allen Personen ausgesprochen, die bei der Organisation und Durchführung des Sommer-Sportfestes mitgeholfen haben. Auch den geladenen Gästen sei ein Dank ausgesprochen, denn auch sie trugen viel zur positiven Stimmung bei und ließen das Fest zu einem tollen Erfolg werden.

Neuigkeiten - Susanne Simoner
30.06.2015
Brandschutzübung im Therapiezentrum EisenhutBrandschutzübung im Therapiezentrum EisenhutBrandschutzübung im Therapiezentrum EisenhutBrandschutzübung im Therapiezentrum Eisenhut
Brandschutzübung im Therapiezentrum EisenhutBrandschutzübung im Therapiezentrum EisenhutBrandschutzübung im Therapiezentrum EisenhutBrandschutzübung im Therapiezentrum Eisenhut

Besonders für eventuelle Notsituationen ist eine gute Vernetzungsarbeit mit der örtlichen Polizei und Feuerwehr von großer Notwendigkeit. Um für solche Fälle gut gerüstet zu sein, kommen diese immer wieder ins Therapiezentrum, sodass sie mit den örtlichen Begebenheiten vertraut sind. Es sollte in Krisensituationen schnell, gezielt und effizient ablaufen – die sogenannte „Rettungskette“ sollte reibungslos von statten gehen. Hierfür hatten wir am vorigen Montag eine Brandschutzübung mit der Freiwilligen Feuerwehr Glödnitz veranstaltet. Der Schwerpunkt der heurigen Brandschutzübung bestand in einer Evakuierung einer Klientin, die über den Balkon mittels einer Stehleiter in Sicherheit gebracht wurde. Alle anderen Klienten sollten nach dem Auslösen des Alarms die Zimmer verlassen und sich auf den vorgesehenen Sammelplatz treffen. 

Dies war der Plan, die Umsetzung sah zumindest anfangs etwas anders aus, da das Betreuerteam bereits erste Probleme beim Auslösen der Brandmeldeanlage ohne die dafür notwendige Rauchentwicklung zu überwinden hatte. Nachdem dies gelungen war, kamen die ersten Klienten frohen Mutes aus ihren Zimmern, der Großteil verließ das Zimmer jedoch nicht. Die Evakuierung ging dann aber zügig von statten, nachdem die Hausleiterin lautstark in allen Gängen einen Brand meldete. Gleichzeitig wurde von der Feuerwehr eine Klientin aus ihrem Zimmer per Stehleiter gerettet und auf den sicheren Sammelplatz, wo schon ein Betreuer sie in Empfang nahm, begleitet. Die Männer der Feuerwehr nutzten die Gelegenheit, um in weiterer Folge von einem Balkon im ersten Stock nach dem Befehl „Wasser marsch“ die Weite des Löschwassers auszutesten. 

Alles in allem dauerte die Übung 30 Minuten und alle Gefährdeten konnten wohlbehütet in Sicherheit gebracht werden. Es folgte das „Brand aus“. In der abschließenden Nachbesprechung mit der Feuerwehr machte uns der Kommandant darauf aufmerksam, dass seine Leute vor so manchem verschlossenen Zimmer gestanden sind. Mir selber ist aufgefallen, dass unser Klientel auf den Alarm der Feuermelder sensibilisiert werden muss. Dies wurde in einer Gesamtgruppe mit allen Betreffenden nochmals ausführlich diskutiert.

Neuigkeiten -
16.06.2015
Bergtour ins BärentalBergtour ins BärentalBergtour ins BärentalBergtour ins BärentalBergtour ins Bärental
Bergtour ins BärentalBergtour ins BärentalBergtour ins BärentalBergtour ins BärentalBergtour ins Bärental

Ankunft um halb 7 Uhr morgens im Therapiezentrum Saualpe, unsere Klienten,  welche die Bergtour geplant hatten, waren schon wach und beim Frühstück. Bei allen Teilnehmern herrschte große Vorfreude und gewissermaßen Aufregung, aufgrund unseres bevorstehenden Ausfluges. 

Um 7 Uhr ging es vom Therapiezentrum Saualpe endlich los, Richtung Bärental – Feistritz im Rosental. Im Auto wurde schon motiviert die geplante Tour vorbesprochen. 

Endlich im Bärental am Parkplatz Johannisruhe angekommen, marschierten wir voller Energie Richtung Klagenfurter Hütte. 

Der Weg war sehr gut beschildert und der Aufgang gestaltete sich für uns recht einfach, wir kürzten den Weg durch diverse Aufstiege, welche  durch den Wald verliefen, ab. Bei der Klagenfurter Hütte angekommen, sind wir Richtung Bielschitzasattel, über einen schon weit sichtbaren, mäßig ansteigenden und gut markierten Steig über eine Schotterhalde gegangen. 

Der Steig wurde zunehmend steiler und felsiger. Trittsicher und schwindelfrei waren wir positiver Weise alle, denn der Weg führte uns teilweise auch über felsige Bereiche, die mit einem Stahlseil gesichert waren. Vor dem Sattel teilte sich der Weg, rechts führte der Steig Richtung Hochstuhl. Wir entschlossen uns ganz spontan auch auf den Bielschitzaspitz (Höhe 1901m) aufzusteigen. Ein herrlicher Ausblick in die Kalklandschaft erfreute uns. Nur der kalte Wind machte uns etwas zu schaffen, es herrschten stürmische Bedingungen. Nach dem Eintrag im Gipfelbuch, wo wir uns natürlich alle verewigten, brachen wir Richtung Hochstuhl auf. 

Wieder beim Bielschitzersattel angekommen, bogen wir rechts Richtung Talkessel ab. Durch den kleinen Talkessel, über das große Geröllfeld stiegen wir auf. Der Weg war auch hier sehr felsig und steil, was uns den Aufstieg nicht gerade leichter machte. Endlich am Gipfel vom Hochstuhl angekommen, hatten wir uns eine Pause verdient, wir nahmen eine Jause zu uns. Am Gipfel herrschte auch ein wahnsinniger Sturm, es war richtig kalt. Natürlich haben wir uns auch hier im Hochstuhlgipfelbuch (Höhe 2237m) verewigt. 

Nach einer kurzen Lagebesprechung wählten wir dann für den Abstieg schließlich dieselbe Route, die wir schon für den Aufstieg nutzten. Auch die Rückwanderung  stellte für uns eine absolute Bereicherung dar und wir hatten weiterhin richtig viel Spaß und eine ausgeglichene Stimmung. Unten angekommen schlugen wir dann den Weg über den Bierschitzasattel, Richtung Klagenfurterhütte und schlussendlich Richtung Parkplatz ein. Nach dieser herausfordernden Tour bemerkten wir alle schon eine leichte Erschöpfung und müde Beine, jeder Einzelne war sehr stolz auf sich, was nach dieser Leistung auch durchaus berechtigt war. 

Insgesamt erlebten wir einen sehr sportlichen und aufregenden Tag und unsere Klienten haben mit der benötigten Gehzeit eine tolle Leistung hingelegt. Gehdauer 06 Stunden und 30 Minuten. 

Beim Auto angelangt, gab es noch eine kurze Verschnaufpause, dann machten wir uns wieder auf in Richtung Heimat auf die Saualpe.

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