Neuigkeiten -
13.06.2013
Endlich schönes Wetter: Nichts wie raus in die Natur!Endlich schönes Wetter: Nichts wie raus in die Natur!Endlich schönes Wetter: Nichts wie raus in die Natur!Endlich schönes Wetter: Nichts wie raus in die Natur!Endlich schönes Wetter: Nichts wie raus in die Natur!
Endlich schönes Wetter: Nichts wie raus in die Natur!Endlich schönes Wetter: Nichts wie raus in die Natur!Endlich schönes Wetter: Nichts wie raus in die Natur!Endlich schönes Wetter: Nichts wie raus in die Natur!Endlich schönes Wetter: Nichts wie raus in die Natur!

Eine aktive Freizeitgestaltung während der Therapie ist in zweierlei Hinsicht wichtig: Zum einen zur Stabilisierung der Klienten während der Therapie selbst und zum anderen, um generell ein Interesse an Freizeitaktivitäten zu wecken, damit diese auch nach der Therapie ein Bestandteil des Lebens werden. 

Und wenn dann das Wetter noch gnädig ist, muss man es gleich ausnutzen. Daher unternahmen wir einen Wanderausflug ins Pöllatal, einem 15 km langem Trogtal. Seit dem 14. Jahrhundert sprach man vom Pöllatal von den "Alpenländern, wo Gold, Silber und Arsen vorkommen". Hier wurde Arsenik unter schwersten Bedingungen gewonnen und damit gehandelt.  
   
Gleich vom ersten Parkplatz im Naturschutzgebiet aus wanderten wir entlang des Flussufers stromaufwärts. 

An den immer wiederkehrenden Rastmöglichkeiten, konnte man sich dank großer Schautafeln über Flora und Fauna informieren. 

Am Ende unserer zweieinhalbstündigen Wanderung kehrten wir in der so genannten Kochlöffelhütte ein und stärkten uns. Nach dieser Pause fuhren wir ins Liesertal bis nach Kremsbrücke. Von dort aus weiter in die Innerkrems, dann über die Nockalm Panoramastraße, deren höchster Punkt auf 2044 m liegt und eine fantastische Aussicht über das Alpenpanorama bietet.

Die Nockalmstraße geht dann in die Turracher Bundesstraße über, danach fuhren wir über die Hochrindl wieder ins Therapiezentrum zurück.

Therapeutisches Angebot -
10.06.2013
Ernährungsphysiologie zum Greifen: Besuch der Molkerei SonnenalmErnährungsphysiologie zum Greifen: Besuch der Molkerei SonnenalmErnährungsphysiologie zum Greifen: Besuch der Molkerei SonnenalmErnährungsphysiologie zum Greifen: Besuch der Molkerei SonnenalmErnährungsphysiologie zum Greifen: Besuch der Molkerei SonnenalmErnährungsphysiologie zum Greifen: Besuch der Molkerei SonnenalmErnährungsphysiologie zum Greifen: Besuch der Molkerei Sonnenalm
Ernährungsphysiologie zum Greifen: Besuch der Molkerei SonnenalmErnährungsphysiologie zum Greifen: Besuch der Molkerei SonnenalmErnährungsphysiologie zum Greifen: Besuch der Molkerei SonnenalmErnährungsphysiologie zum Greifen: Besuch der Molkerei SonnenalmErnährungsphysiologie zum Greifen: Besuch der Molkerei SonnenalmErnährungsphysiologie zum Greifen: Besuch der Molkerei SonnenalmErnährungsphysiologie zum Greifen: Besuch der Molkerei Sonnenalm

Da es für unsere Klienten wichtig ist, die Geschmacksnerven wieder zu sensibilisieren,  gesunde, vitaminreiche Nahrungsmittel (wieder)zuentdecken und sich auch im Alltag wieder gesund zu ernähren, haben wir mit unseren Klienten aus dem Therapiezentrum Saualpe einen besonderen Ausflug unternommen: Ein Besuch der Molkerei Sonnenalm in Klein St.Paul im Görtschitztal.

Die „Sonnenalm Milcherlebniswelt“ bietet Einblicke in die traditionelle Milchverarbeitung: Die tagesfrische Rohmilch wird von den Bergbauern aus der Umgebung täglich angeliefert und sofort weiterverarbeitet. Die einzelnen Arbeitsschritte über die Verarbeitung bis zur Käsereifung wurden uns genau erklärt. Im Anschluss konnten wir die herrlichen, in traditioneller Handarbeit hergestellten Produkte, wie Joghurt, Kärntner Bröseltopfen, Topfencreme, verschiedene Gervais und Schnittkäse verkosten. Die Klienten konnten sich überzeugen, dass sogenannte Naturprodukte ohne Aromastoffe, Konservierungsmittel oder sonstigen Zusätzen, wie Süßungsmittel etc. hervorragend schmecken. 

Auch Bio- Ziegenmilchprodukte gehören zum Angebot, sowie Ziegentopfen, Käse und Joghurt. 

Ziegenmilchprodukte sind ideal für eine ausgewogen Ernährung, da sie kalorienarm sind,  sehr viel hochwertiges Eiweiß enthalten und durch den hohen Anteil an kurz- und mittelkettigen Fettsäuren leicht verdaulich sind. Natürlich wurden auch einige Produkte im Ab-Hof-Laden von uns gekauft und auf die Saualm mitgenommen. 

Reflexion  mit den Klienten: Milchprodukte sind ein wichtiger Teil in unserer Ernährung, da sie viel Kalzium (für Knochenbau), Acidophilus-Kulturen (für Verdauung) und Eiweiß (für Zellen, Aufbau der Aminosäuren) enthalten. Mit einem Glas Milch oder einem Joghurt ist der tägliche Bedarf an Kalzium schon gedeckt und kann so Osteoporose vorbeugend entgegenwirken.

Ein Ziel der Ernährungsphysiologie ist, dass die Klienten erlernen, saisonale und regionale Produkte vermehrt zu essen, da diese am meisten Vitamine und Mineralstoffe enthalten, welche der Organismus dringend braucht.

 

Erfahrungsberichte - Susanne Simoner
28.05.2013
Meine Chance zur Rückkehr ins Leben - ein Erfahrungsbericht

Eine unserer Klientinnen hat sich die Zeit genommen, für Sie ihre Eindrücke und persönlichen Erfahrungen zur Langzeittherapie bei Agil Sozialpädagogik niederzuschreiben. Herzlichen Dank!

"Da jeder Klient seine eigene Vorgeschichte hat, nimmt jeder die Einrichtung,  die Therapieangebote  und den Therapieverlauf individuell wahr. Meiner Meinung nach ist der erste und schwierigste Schritt der, sich für eine Langzeittherapie zu entscheiden und sich so gut wie möglich auf die bevorstehende Therapie vorzubereiten. Der Entschluss, einen neuen Weg zugehen, um wieder Lebensqualität zu erfahren und Lebensfreude zu verspüren, ist das Um und Auf für das Erreichen eines positiven Therapieerfolges.

Ich habe diese Einrichtung für mich gewählt, da sie abgelegen ist und  sich auf 1440 Höhenmeter befindet. Weg vom Alltag, um für mich die  Chance zu nutzen in mich  zu kehren, um herauszufinden, wer bin ich, was ich erreichen möchte und was ich von mir selbst erwarte und von der  Einrichtung  (Therapeuten, Leitung, Betreuer und usw.).  Eigenverantwortung ist  höchste Priorität, die notwendig ist, um  einen neuen Weg zu gehen und die zur Verfügung stehende Zeit positiv zu nutzen. 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Betreuerteam jederzeit zur Verfügung steht, wenn man Hilfe benötigt. Die therapeutischen Angebote sind sehr vielfältig und umfangreich. Es liegt nur an einem selbst, ob man sie nutzt oder nicht. (Eigenverantwortung)

Die Tiefs, die ich  in gewissen Zeitabständen immer wieder verspüre, sind schwer auszuhalten, aber ich habe gelernt, toleranter mit mir zu sein und liebevoller mit mir selbst umzugehen. Durch die wöchentliche Reflexionsrunde hat man die Möglichkeit, Anliegen loszuwerden und Wünsche anzusprechen.  

Da ich selbst schon zwei Kurzzeittherapien hinter mir habe, weiß ich erst jetzt, wie wichtig es ist eine Langzeittherapie für sich in Anspruch zu nehmen. Man kann die Zeit nutzen zu sich selbst zu finden und wieder zu leben beginnen. 

Ich persönlich hatte große Angst diesen Schritt zu machen, der aber, wenn man in der Einrichtung lebt, sich befreiend anfühlt;  Angst vor der Angst die aber unbegründet war.

Da die Einrichtung sehr familiär geführt wird und zum Beispiel die Freizeitangebote gemeinsam mit uns geplant werden, hat man jederzeit die Möglichkeit, seine Wünsche und Bedürfnisse zu integrieren. Dadurch, dass ich mein Zimmer individuell gestalten kann, fühle ich mich in meinen „eigenen vier Wänden“ sehr wohl. Man hat jederzeit die Möglichkeit sich zurückzuziehen, um sich mit sich selbst zu beschäftigen oder sich von den anderen Mitbewohnern räumlich zu distanzieren.  

Neben den Terminen des Therapieprogramms bleibt genug Zeit, die man individuell gestalten und für sich nutzen kann.  Die umliegende Natur wirkt für mich sehr befreiend, sie gibt mir immer wieder Kraft mein Ziel, abstinent zu leben, weiterhin treu zubleiben. 

Dadurch, dass man die Gelegenheit hat, einmal im Monat ein verlängertes Wochenende in Anspruch zu nehmen, um nach Hause zu fahren, kann man für sich selbst immer wieder „testen“, wie gut  man für das Leben draußen schon bereit ist.  Schritt für Schritt und die Ehrlichkeit zu sich selbst, sind das Um und Auf für ein neues Leben. 

Ich persönlich würde mich wieder für diese Einrichtung entscheiden, da man Eigenverantwortung lernt und für sich selbst die benötigte Zeit bleibt, seine Zukunft gut zu planen."

Bericht einer Klientin im Therapiezentrum Eisenhut im Mai 2013

Neuigkeiten -
23.05.2013
Über die Grenzen hin neues Entdecken: Ausflug nach BledÜber die Grenzen hin neues Entdecken: Ausflug nach BledÜber die Grenzen hin neues Entdecken: Ausflug nach BledÜber die Grenzen hin neues Entdecken: Ausflug nach BledÜber die Grenzen hin neues Entdecken: Ausflug nach BledÜber die Grenzen hin neues Entdecken: Ausflug nach Bled
Über die Grenzen hin neues Entdecken: Ausflug nach BledÜber die Grenzen hin neues Entdecken: Ausflug nach BledÜber die Grenzen hin neues Entdecken: Ausflug nach BledÜber die Grenzen hin neues Entdecken: Ausflug nach BledÜber die Grenzen hin neues Entdecken: Ausflug nach BledÜber die Grenzen hin neues Entdecken: Ausflug nach Bled

Am 1. Mai um 08:30 Uhr ging es los nach Bled. Das vielversprechende Wetter erhöhte zusätzlich die Vorfreude auf unseren Ausflug in die slowenische Stadt. Die Route führte uns zuerst über den Loibl Pass nach Slowenien.

Schon kurz nach der Autobahnabfahrt in Richtung Bled begann ein Verkehrsstau, der leider bis Bled nicht abriss. Offensichtlich waren wir nicht die einzigen, die einen Ausflug nach Bled planten. Denn auch in Slowenien ist der 1. Mai ein Feiertag und Bled, das „Velden Sloweniens“, anscheinend ein beliebtes Ausflugsziel der Slowenen. Soweit wir vorab in Erfahrung bringen konnten, verfügt Bled über mehr als 2000 Parkplätze, leider konnten wir jedoch am 1. Mai keinen einzigen davon ergattern: 

Nach 30 Minuten intensivster  Parkplatzsuche, gaben wir die Suche auf. Manchmal muss man einfach flexibel sein: So hieß unser neues Ziel „Bohinjska jezero“, zu Deutsch „ Wocheiner See“. Er liegt 25 km in westlicher Richtung von Bled und bildet einen Talschluss mit den östlichen Julischen Alpen.

Der Wocheiner See ist übrigens mit einer Fläche von 3,18 km² der größte See Sloweniens. Er liegt auf einer Höhe von 525 m im Gemeindegebiet von Bohinj und ist Teil des Triglav-Nationalparks. 

Nachdem wir erfolgreich unseren Bus geparkt hatten, machten wir uns zu einem ausgedehnten gemütlichen Spaziergang entlang des Sees auf. Da sich der Hunger nach zwei Stunden bemerkbar machte, ließen wir uns in einer „Gostilna“ von der guten bodenständigen Küche Sloweniens verwöhnen. Und da wir uns nun schon in einer Region befanden, die für ihre ausgezeichneten Cremschnitten über die Grenze hinaus bekannt ist, suchten wir die nächste „Slasticeria“ auf und gaben uns dieser süßen Versuchung hin.

Rückblickend verlief der Ausflug zwar nicht ganz nach Plan, aber das spontane alternative Reiseziel überraschte mit tollen Eindrücken kulinarischer und landschaftlich pittoresker Natur. Über den Wurzenpass kehrten wir wieder nach Österreich zurück und trafen gegen 19:00 Uhr im Therapiezentrum ein.

Wir blicken zurück auf einen wunderschönen Tag – trotz anfänglicher Turbulenzen – an den wir uns gerne zurückerinnern! Und wer Lust hat, die eigenen Backkünste zu erproben, kann es mit unten stehendem Rezept für „Cremeschnitten aus Bled“ versuchen.


Cremeschnitten aus Bled

Zutaten

Für den Plunderteig: 
400 g/ 1 Pkg Plunderteig (Alternative: Blätterteig)

Für die Puddingcreme: 
1 l Milch 
4 Ei-Dotter 
1 Pck. Puddingpulver Vanille-Geschmack 
1 Stk. Bourbon-Vanilleschote 
100 g Zucker 
70 g gesiebtes Universal-Mehl 
1 Pck. Tortengelee klar 
4 Eiklar 
50 g Zucker 

Für die Obersfüllung: 
1/2 l flüssiges Schlagobers 
2 EL Staubzucker 
2 Pck. Sahnesteif 

Zum Bestreuen: 
etwas Staubzucker 

Den Teig etwas größer als ein Backblech (30 x 35 cm) ausrollen und in Falten auf ein leicht befettetes Backblech legen.  Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Rohres schieben: Strom: 200 Grad, Gas: Stufe 4, Backzeit: ca. 12 Minuten. 

Die noch heiße Plunderteigplatte der Breite nach halbieren. Eine Hälfte mit einem Backrahmen umstellen. 

Für die Creme Milch, Dotter, Puddingpulver, die aufgeschnittene Vanilleschote, Zucker, Mehl und Tortengelee gut vermischen und unter Rühren zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und die Vanilleschote entfernen. 

Eiklar aufschlagen, den Zucker nach und nach dazugeben und steif schlagen. Den Eischnee unter den noch heißen Pudding heben. Die Puddingcreme gleichmäßig im Backrahmen verteilen und erkalten lassen. 

Für die Obersfüllung Schlagobers mit Staubzucker und Sahnesteif aufschlagen und auf die Creme streichen. 

Die zweite Plunderteigplatte in Stücke schneiden und auf die Obersfüllung legen. 

Bis zum Verzehr kalt stellen. Vor dem Servieren in Schnitten schneiden und mit Staubzucker bestreuen. 

Genuss-Tipp: Servieren Sie die Cremeschnitte mit in Grand Manier und Orangensaft und etwas Zucker marinierten Erdbeeren. 

Guten Appetit!

 

Wissenswertes - Franz Kopecek
15.05.2013
Co-Abhängigkeit: Bezugspersonen als Verbündete der Alkoholsucht

Unter Co-Abhängigkeit versteht man das Verhalten einer nahestehenden Person eines alkoholabhängigen Menschen. Durch das Verhalten der Bezugsperson wird die Alkoholsucht zusätzlich gefördert. So wird beispielsweise die Verantwortung für den Abhängigen übernommen. Meist wird der Alkoholmissbrauch entschuldigt und gerechtfertigt, um dem Alkoholsüchtigen Belastungen abzunehmen oder ihn zu schützen. 

Co-Abhängige können sowohl Familienmitglieder als auch Freunde, Arbeitskollegen, ja sogar Therapeuten und Ärzte werden. Familienmitglieder können beispielsweise den Alkoholkonsum finanzieren. Arbeitskollegen können Fehlleistungen und  Alkoholkonsum des Abhängigen während der Arbeitszeiten vertuschen.

Die Phasen der Co-Abhängigkeit:

Beschützer- oder Erklärungsphase: Das Trinken wird zugedeckt, verheimlicht, verharmlost, heruntergespielt oder nachgesehen, es wird Mitgefühl entgegengebracht und Empfehlungen gegeben. 

Kontrollphase: Dem Alkoholsüchtigen werden tägliche Aufgaben oder Problemstellungen abgenommen (z. B. Einkaufen, Arbeiten, Termine), um nach außen hin die Alkoholproblematik zu verbergen.

Anklagephase: Dem Alkoholkranken wird mit Aggression und Ausgrenzung begegnet. Diese Phase ist durch soziale Isolierung und Verachtung gekennzeichnet. Schließlich kommt es zum Jobverlust und familiär zur Trennung bzw. Scheidung.

Während des gemeinsamen Lebens bilden sich bestimmte Verhaltens- und Interaktionsmuster aus, die den Betroffenen langfristig schaden. Die Krankheit wird geteilt und dadurch das Suchtverhalten des Betroffenen unterstützt und verlängert. Der Prozess zur Co-Abhängigkeit verläuft kontinuierlich und schleichend. Ein erster Schritt ist zu erkennen, dass man selbst co-abhängig ist (ähnlich der Krankheitseinsicht des Alkoholkranken). Das Lösen von der Co-Abhängigkeit ist genauso schwierig wie das Lösen von der Alkoholabhängigkeit.  Oft ist dies nur mit fremder Hilfe in Form von Angehörigenarbeit, Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen oder Psychotherapie möglich. Deshalb legt Agil auch sehr großen Wert auf die Angehörigenarbeit und bietet diese Betroffenen im Rahmen der Therapie an.


Angehörigenarbeit bei Agil

Viele Menschen leben in enger Gemeinschaft mit einem alkoholabhängigen Menschen. Daher wird in der Arbeit mit den Angehörigen angestrebt, jene Verhaltensweisen zu beschreiben und bewusst zu machen, die die Co-Abhängigkeit ausmachen.  In Folge geht es in der Angehörigenarbeit darum, Aufklärungsarbeit über die Alkoholerkrankung zu leisten, das Suchtsystem zu verstehen und therapeutisch begleitete Hilfestellung zu geben, um dem Teufelskreis der Co-Abhängigkeit zu entkommen. Dazu werden Angehörige zu Einzelgesprächen bzw. Gesprächen mit dem Betroffenen eingeladen.
Bei Bedarf erfolgt eine Vernetzung mit Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen bzw. Therapeuten vor Ort, um eine nachhaltige Hilfe zu ermöglichen. Dies bietet dem Alkoholkranken die Möglichkeit, sich auf seine Therapie zu konzentrieren und entlastet die Angehörigen. 
Die Arbeitsweise in der Betreuung von Angehörigen erfolgt grundsätzlich bedarfsorientiert und interdisziplinär.

Therapeutisches Angebot - Bettina Puster
10.05.2013
Klinisch-psychologische Persönlichkeitstestungen

Die klinisch-psychologische Diagnostik bietet die Möglichkeit für den Klienten, die für ihn bestmöglichsten Behandlungsmethoden auszuwählen und damit dem Klienten eine maßgeschneiderte Therapie anbieten zu können. Weiters kann - und das ist bei der Langzeittherapie sehr wichtig - mit Hilfe der klinisch-psychologischen Diagnostik der Behandlungserfolg überprüft werden.

Der Einsatz von Testverfahren erfolgt in der Regel zur Beantwortung einer Fragestellung im Rahmen eines diagnostischen Prozesses in der klinisch-psychologischen Diagnostik. 

Die Komorbitität von psychischen Störungen wie zum Beispiel  Depressionen, Persönlichkeitsstörungen usw. und substanzgebundenem Suchtverhalten, wie zum Beispiel der Alkoholabhängigkeit, nimmt im klinischen Alltag massiv zu und stellt für die klinisch-psychologische Diagnostik eine große Herausforderung dar.

Folgende psychologisch-diagnostische Verfahren kommen bei der Therapie zur Anwendung:

Intelligenz-und Leistungstests:
KAI (Kurztest für allgemeine Basisgrößen der Informationsverarbeitung)
MWT-B (Mehrfachwahl Wortschatz Intelligenztests)
SPM (Standard Progressive Matrices)
D2 (Aufmerksamkeits- und Belastungstest)

Persönlichkeitsdiagnostik und Befindlichkeitsskalen:
SCL-90-R (Symptomcheckliste)
FPI -R (Freiburger Persönlichkeitsinventar)
MSWS (Multidimensionale Persönlichkeitsskala)
PD-S/PD-S` (Paranoid-Depressivitätsskala)

Um eine etwaige dementielle Erkrankung von einer Depression unterscheiden zu können, findet noch der MMST (Mini-Mental-Status-Test) bzw. der DemTect (Demenz Detection Test) seinen Einsatz.

Der KAI, ist ein Verfahren, welches sowohl die aktuelle zentrale Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit als auch die Gedächtnisspanne und den Aufmerksamkeitsumfang misst.  Der MWT-B misst das prämorbide verbale Intelligenzniveau. Die SPM erfasst die sprachfreie intellektuelle Leistungsfähigkeit und das schlussfolgernde Denken bei fortschreitend schwieriger werdender Aufgaben. Der Test d2, misst Tempo und Sorgfalt im Arbeitsverhalten, in intelligenz-unabhängigen Situationen.

Die SCL-90-R misst die Beeinträchtigung durch körperliche und psychische Symptome. Der FPI-R, erfasst die unterschiedlichen Ausprägungsgrade von bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen. Die MSWS ist ein Verfahren zur Erfassung von verschiedenen Facetten der Selbstwertbeurteilung. Die PD-S/PD-S` misst paranoides bzw. depressives Verhalten.

Im Laufe der Therapie sind 2 Testungen, bei längeren Aufenthalten bis zu 3 Testungen vorgesehen. Eine zu Beginn der Therapie und eine RE-Testung am Ende bzw. zur Hälfte der Therapie. So ist es möglich, den Therapieverlauf auch mittels klinischen Tests zu dokumentieren.

Mit Hilfe der klinisch-psychologischen Diagnostik ist es möglich, den Ist-Zustand des Klienten in Bezug auf sein psychisches, physisches und intellektuelles Erleben zu erfassen.  Auf Basis dieses Befundes lässt sich dann eine maßgeschneiderte Einzeltherapie für den jeweiligen Klienten festlegen. Im Zuge der Therapie hat der Klient die Möglichkeit, psychische und physische Stabilisierung zu erlangen bzw. kann er bewusst und aktiv an sich arbeiten. Die Re-Testung bietet dann eine gute Möglichkeit, diese Veränderungen auch testpsychologisch zu dokumentieren.

Die Befundbesprechung eignet sich sehr gut, um dem Klienten objektiv und transparent seinen aktuellen Ist-Zustand widerzuspiegeln. Vor allem die Diskussion der Re-Testergebnisse mit dem Klienten zeigt diesem sehr oft die Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit der Therapie auch dahingehend, dass sich einzelne Testergebnisse für den Klienten verändert haben. Damit wird der Erfolg der Therapie zusätzlich unterstrichen.

 

Neuigkeiten -
02.05.2013
Miteinander ohne Vorurteile:  Alpe-Adria-IntegrationsfußballturnierMiteinander ohne Vorurteile:  Alpe-Adria-IntegrationsfußballturnierMiteinander ohne Vorurteile:  Alpe-Adria-IntegrationsfußballturnierMiteinander ohne Vorurteile:  Alpe-Adria-IntegrationsfußballturnierMiteinander ohne Vorurteile:  Alpe-Adria-IntegrationsfußballturnierMiteinander ohne Vorurteile:  Alpe-Adria-Integrationsfußballturnier
Miteinander ohne Vorurteile:  Alpe-Adria-IntegrationsfußballturnierMiteinander ohne Vorurteile:  Alpe-Adria-IntegrationsfußballturnierMiteinander ohne Vorurteile:  Alpe-Adria-IntegrationsfußballturnierMiteinander ohne Vorurteile:  Alpe-Adria-IntegrationsfußballturnierMiteinander ohne Vorurteile:  Alpe-Adria-IntegrationsfußballturnierMiteinander ohne Vorurteile:  Alpe-Adria-Integrationsfußballturnier

Wie schon in den letzten Jahren nahm die AGIL Sozialpädagogik am traditionellen Alpe-Adria-Integrationsfußballturnier in der Ballspielhalle in Viktring teil. Bei der von der Diözesan-Sportgemeinschaft  organisierten Veranstaltung nahmen zehn Mannschaften mit Spielern aus allen Bereichen unserer Gesellschaft teil. Im fairen Wettstreit spielten Teams bestehend aus Alkoholabhängigen,  Asylanten, Obdachlosen, Streetworkern oder Ärzten gegeneinander.

In diesem Jahr traten wir erstmals mit einer gemeinsamen Mannschaft bestehend aus Klienten beider Therapiezentren an. Gleich im ersten Spiel trafen wir auf die Alkoholberatungsstelle Klagenfurt. Wie schon bei den letzten Aufeinandertreffen konnte wir lange mithalten, mussten uns dann jedoch klar mit 1:5 geschlagen geben. Nach einigen taktischen Veränderungen ging es im 2. Match gegen den Turnierfavoriten AF Avesta weiter. Dieses Spiel konnten wir ebenfalls lange offen halten, mussten uns jedoch nach hartem Kampf mit 0:2 geschlagen geben. Hochmotiviert aufgrund der verbesserten Leistung gingen wir in die letzten beiden Spiele. 

Unserem ersten Sieg – 3:0 gegen Streetwork Klagenfurt!  – folgte eine 1:3 Niederlage gegen die Mannschaft der Streetwork Villach. Somit errungen wir bei diesem Turnier immerhin den 6. Platz. Turniersieger wurde die Mannschaft AF Avesta, welche sich im Finale nach 7-Meterschießen gegen die jungen Ärzte durchsetzte. Im Spiel um Platz 3 behielt die Alkoholberatungsstelle Klagenfurt gegenüber OMEGA Graz die Oberhand.

Neben dem sportlichen Aufeinandertreffen stand vor allem der integrative Gedanke im Vordergrund. Dank dieser Veranstaltung wurden Vorurteile abgebaut, so dass sich bei der Siegerehrung alle schon auf ein Wiedersehen freuten. Und am 13. Juli wird es schon wieder so weit sein:  Denn dann findet unser jährliches Sommerfest statt – ein Fußballturnier inklusive.

Wissenswertes - Fritz Sztuparits
25.04.2013
Soziale und ökonomische Aspekte bei der Langzeittherapie alkoholkranker Menschen

Jeder zehnte Österreicher wird laut neuester IHS-Studie einmal im Leben alkoholkrank. Grund genug, um damit einhergehende soziale und ökonomische Aspekte zu beleuchten - und den Weg der Agil-Sozialpädagogik aufzuzeigen, um Betroffenen beste Heilungschancen zu ermöglichen und gleichzeitig Ausgaben im Gesundheits- und Sozialsystem zu reduzieren!

Der soziale Aspekt:
Aufgrund der durch die Alkoholkrankheit und Folgekrankheiten vorhandenen Defizite sind immer mehr Menschen nicht mehr in der Lage, eigenständig zu leben und können nicht mehr am gesellschaftlichen und sozialen Leben teilhaben. Ausgrenzung, soziale Deprivation und Isolation, Depressionen, Suizidgefährdung, immer wiederkehrende und länger werdende Aufenthalte in Krankenhäusern und signifikant erhöhte Mortalität sind die Folgen. 

Wir bieten für diesen Personenkreis, der durch die Suchterkrankung soweit geschädigt ist, nach psychiatrischer Empfehlung und Befürwortung jene Therapie an, die es ermöglichen soll, wieder ein eigenständiges Leben zu führen.

Der ökonomische Aspekt:
Ökonomische Kriterien sind zu entscheidenden Faktoren im Gesundheitswesen geworden. Studien, die Kostenrechnungen alkoholassoziierter Krankheiten untersuchten, haben festgestellt, dass ungenügend behandelte alkoholabhängige Patienten, die immer wieder rückfällig werden und infolge multimorbid werden, häufigere, länger andauernde und immer aufwändiger werdende Krankenhausaufenthalte und Pflege benötigen. Im Vergleich zu den Kosten bzw. Tagessätzen bedeuten entsprechende alternative Therapieangebote aus volkswirtschaftlicher Sicht eine enorme Kostenreduktion. Ein Tag Krankenhausaufenthalt kostet das 3 bis 4-fache eines Tags bei Agil-Sozialpädagogik. 

Nicht oder ungenügend behandelte alkoholkranke Menschen verursachen volkswirtschaftlich gesehen eine Reihe von enormen Kosten:
Zum einen sind es direkte Kosten (Ressourcenverbrauch), die verursacht werden, wie: Krankenhausbehandlung, stationäre Rehabilitation, Verwaltungs- und Investitionsausgaben, Krankentransporte, Sachschäden, Arbeits- und Wegeunfälle, betreuende Maßnahmen etc.
Zum anderen entsteht auch eine Vielzahl indirekter Kosten (Ressourcenverlust) wie: Mortalität (am häufigsten durch Alkoholabhängigkeit und alkoholische Leberschäden), Invaliditätspensionen (befristet und unbefristet), Arbeitsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit etc.

Der größte Anteil der direkten Kosten wird durch die Ausgaben für stationäre Behandlung in Krankenhäusern verursacht. Die Patienten mit alkoholassoziierten Krankheiten sind durchschnittlich viel jünger, da sie eher im mittleren Lebensabschnitt schwer erkranken. Die altersgruppenspezifische Auswertung zu Mortalität und Morbidität machen gravierende Folgen bereits für die jüngere Bevölkerung deutlich. 

In Anbetracht der stark gestiegenen Frühpensionierungen aufgrund Alkoholabhängigkeit und alkoholassoziierte Krankheiten liegt sicher ein hohes Potenzial darin, durch geeignete therapeutische Maßnahmen wie eine Langzeittherapie, die betroffenen Personen in das Erwerbsleben wieder zu integrieren und die vorzeitige Pensionierung von Alkoholerkrankten zu vermeiden.

Die vorliegenden Ergebnisse zeigen deutlich, dass je früher und je besser Alkoholabhängigkeit und die damit verbundenen Krankheiten behandelt werden, umso größer die Einsparungen im Gesundheits- und Sozialsystem sind! Langzeittherapie ist also eine indizierte und volkswirtschaftlich ökonomische Möglichkeit einer adäquaten Behandlung von Alkoholkrankheit. 

Weitere Informationen


Quellen und weitere Informationen:
Institut für Höhere Studien
Robert Koch Institut

Therapeutisches Angebot -
18.04.2013
Mehr als Sporttherapie - jede Menge Spaß und glückliche GewinnerMehr als Sporttherapie - jede Menge Spaß und glückliche GewinnerMehr als Sporttherapie - jede Menge Spaß und glückliche GewinnerMehr als Sporttherapie - jede Menge Spaß und glückliche GewinnerMehr als Sporttherapie - jede Menge Spaß und glückliche Gewinner
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Sport- und Bewegungstherapie dient nicht nur dazu, die Gesundheit zu erhalten und zu verbessern sowie körperliche Defizite zu reduzieren. Insbesondere die sozialen Kompetenzen werden durch Teamsport und die mentalen Herausforderungen, die der Sport mit sich bringt, gesteigert. Ebenso wird die eigene Körperwahrnehmung verbessert, Selbstvertrauen und Selbstwert gestärkt. 

Noch schöner ist es, wenn das sporttherapeutische Programm in Umgebung und Jahreszeit eingebunden werden kann: So wurden die herrlich winterlich schneebedeckten Berge Kärntens einfach miteinbezogen. 

Die Therapiezentren Saualpe und Eisenhut veranstalteten daher ein  
Eisstockturnier und die AGIL Skimeisterschaften.

Zuerst wurde das Eisstockturnier beim Gastgeber Therapiezentrum Saualpe ausgetragen. Dabei wurden vier Mannschaften zu je vier Spieler gestellt. Gespielt wurde selbstverständlich mit dem Kärntnerstock (Dieser ist wesentlich kleiner und anstatt mit einer Lochplatte wird die Verbindung zum Eis mit „Stoppeln“ hergestellt).  Das Turnier wurde auf der Eisbahn, die von Klienten im Rahmen der Sporttherapie aufbereitet und eigenständig betreut wurde, ausgerichtet.

Das Therapiezentrum Saualpe stellte drei Teams, das Therapiezentrum Eisenhut eines. Am Vormittag spielte jedes Team einmal gegeneinander, um sich eine optimale Ausgangsposition für die Finalspiele am Nachmittag zu verschaffen. Gestärkt von der traditionellen Portion Gulasch, ging es nach der Mittagspause wieder hinaus auf die Bahn. Im Finale trafen Gastgeber Mannschaft „Saualpe 1“ auf die Gäste „Therapiezentrum Eisenhut“. Nach einem spannenden Spiel konnte sich schließlich das Team „Saualpe 1“ mit 12:7 den Turniersieg sichern. Wunderschönes Winterwetter und perfektes Eis machten das Turnier perfekt.

Schon eine Woche später fanden die AGIL Skimeisterschaften im Gegenzug auf der Flattniz statt. Hierzu hatte das Therapiezentrum Eisenhut geladen.  Sportliche Herausforderung: Ein Riesentorlauf, der in zwei Durchgängen durchgeführt wurde. Ziel: Eine der in der Kreativtherapie angefertigten Trophäen zu gewinnen.

Nach gründlichem Aufwärmen und Einfahren fand das Rennen auf einem von „Gerd Kronlechners Skischule“ gesetztem Kurs statt. Insgesamt 15 Teilnehmer stellten sich der Herausforderung und stürzen sich die 25 Tore hinunter. Alle Teilnehmer erreichten verletzungsfrei und mit guten Zeiten das Ziel. Mit einer Tagesbestzeit von 41,44 Sekunden im ersten Durchgang und einem sicheren zweiten Lauf holte sich ein Klient des Therapiezentrums Eisenhut den Sieg. Platz zwei und drei gingen an Teilnehmer des Therapiezentrums Saualpe.

Resümee: Zwei wunderschöne Tage, auf die man gerne zurückblickt. Es macht Spaß, sich Herausforderungen zu stellen, etwas gemeinsam machen, die Natur um sich herum zu genießen, Verantwortung zu übernehmen und nebenbei etwas für seine Gesundheit zu tun.

Therapeutisches Angebot -
10.04.2013
Ergotherapie in der Praxis: Neugestaltung der TherapieräumeErgotherapie in der Praxis: Neugestaltung der TherapieräumeErgotherapie in der Praxis: Neugestaltung der Therapieräume
Ergotherapie in der Praxis: Neugestaltung der TherapieräumeErgotherapie in der Praxis: Neugestaltung der TherapieräumeErgotherapie in der Praxis: Neugestaltung der Therapieräume

Ergotherapie geht davon aus, dass „Aktiv-Sein" heilende Wirkung hat. Handeln wird hierbei als Grundbedürfnis des Menschen verstanden. Bei dieser Therapieform sollen die Klienten je nach Fähigkeit auf eine berufliche Reintegration im kognitiven, motorischen und emotionalen Bereich, vorbereitet werden. Ausdauer, Konzentration sowie strukturiertes und handlungsorientiertes Arbeiten werden ebenfalls gefördert und verbessert. Verlorengegangene Fähigkeiten, die zur Alltagsbewältigung notwendig sind, werden gefördert und trainiert. Die Verbesserung sozialer Kompetenzen und Kommunikationsformen innerhalb der Therapiegruppe sind ein weiteres Ziel der Ergotherapie.

In diesem Sinne hatten unsere Klienten im Therapiezentrum Eisenhut die Möglichkeit, bei der Renovierung und Erweiterung der Räumlichkeiten für die Ergotherapie mitzuwirken.

Zum einen aus Therapiezwecken, zum anderen aufgrund der Tatsache, dass sich die Klienten in den Therapieräumen wohl fühlen sollen. Dabei erarbeiteten Hausleitung, Ergotherapeuten und Klienten gemeinsam ein Konzept für die räumliche und farbliche Gestaltung der Räumlichkeiten und setzten dieses um. 

Gemeinsam in Zusammenarbeit mit Fachfirmen wurden so eifrig die Wände gestrichen, Boden und Fliesen verlegt und die Elektrik installiert. Ein großer neu erstellter Mosaikfliesenspiegel für die Therapieküche ist nun das Herzstück der neuen Räumlichkeiten. Aus ehemaligen Kellerräumen wurden mithilfe aller Beteiligten gemütliche neue Ergotherapie-Räume.

Bei dieser Aufgabe konnten sich unsere Klienten sehr gut einbringen: Insbesondere Klienten, die in handwerklichen Berufen gearbeitet haben, konnten zeigen, was in ihnen steckt - was dem Selbstwertgefühl sehr gut tat. Generell wurden handwerkliche Kompetenzen, gestalterische Fähigkeiten und auch das Durchhaltevermögen mit diesem Projekt gefördert.

Unsere Klienten können sich nicht nur mit der von ihnen geleisteten Arbeit identifizieren, sondern profitieren auch nachhaltig von den neu renovierten und erweiterten Ergotherapie-Räumlichkeiten, die sie auch selbst nutzen. 
So fanden gleich nach Fertigstellung Flechtarbeiten mit Peddingrohr statt.

Erfolgreiches Resümee des Projektes: Gemeinsam wurde in relativ kurzer Zeit viel geleistet. Sowohl das Gruppenmiteinander als auch der adäquate Umgang mit Herausforderungen wurden erfolgreich gefördert. Außerdem wurden neue Fähigkeiten bzw. Fertigkeiten im Rahmen der Renovierung erlernt.

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